Diese Sushi-Arten gibt es

Hier möchte ich Euch ein paar Sushi-Grundlagen auf den Weg geben. In meinem Kurs werde ich das noch einmal ganz plastisch erklären. Ich erkläre, welche unterschiedlichen Sushi-Arten es gibt und welche Zutaten verwendet werden können.

Beim Sushi muss es sich aber nicht immer nur um frischen Fisch drehen. Auch mit ganz gewöhnlichen Zutaten, die Ihr überall bekommt, ist es möglich leckeres Sushi zuzubereiten.

Und nicht zuletzt – was oft vergessen wird: Die richtige Zubereitung des Sushi-Reis ist sehr wichtig.

Ich zeige Euch, wie man gutes Sushi macht und welche Arten es gibt Sushi zuzubereiten, zum Beispiel Nigiri, Temaki (handgerolltes Sushi), Gunkan Maki und Norimaki. Mein Ziel ist es, dass ihr in 3 Stunden alles lernt, was Ihr braucht, um für Eure Freunde oder Familie ein schönes Sushi-Mahl zu richten. Am Ende des Kurses essen wir natürlich auch unsere selbstgemachten Sushi-Kreationen.

Was ist Sushi

Sushi ist ein Übergriff für traditionelle kleine Häppchen in der japanischen Küche – ähnlich den spanischen Tapas. Es ist eine Kombination aus Sumeshi – Reis, der mit etwas Essig zubereitet wird sowie Fisch oder Krustentiere. Das am häufigsten verwendete Schriftzeichen für Sushi ist 寿司

Sushi kann grob eingeteilt werden in Hayazushi, in dem Fisch mit Essig kombiniert wird und Narezushi, in dem der Fisch zusammen mit dem Reis vergoren wird – meistens bei Nigiri Sushi.

Beim Nigiri Sushi wird der Fisch mit Wasabi (japanischem Rettich) betupft und dann über eine rechteckige Reisform platziert – das wird Shari genannt.

Diese Art des Sushis entwickelte sich in der Edo-Periode in Japan (1716-1864) als eine Art günstiges Fast-Food, das vor allem in Straßenbuden, draußen verkauft wurde. In letzter Zeit wurde Sushi besonders populär als eine gesunde Alternative zu traditionellen westlichen, eher schweren Gerichten. Inzwischen is Sushi ein Teil der Welt-Küche und es gibt viele interessante Kreationen, die die Sushi-Tradition weiterentwickeln.

Zubereitung von Nigiri

Bei Nigiri Sushi bestreicht der Sushi Chef den Fisch, der in der linken Hand gehalten wird, zuerst mit etwas Wasabi. Dann wird etwas Reis in die rechte Hand genommen und in der Form eines kleinen Boots vorsichtig gepresst. Dabei gibt es unterschiedliche Größen – Ikkan (ein Stück) oder Ni-Kan (zwei Stücke), in dem ungefähr 10 Gramm Sumeshi verwendet wird.

Sushi wird mit möglichst frischen Zutaten zubereitet, je frischer, desto besser und am besten mit Zutaten der entsprechenden Jahreszeit. Obwohl manche Zutaten roh zubereitet werden, ist es auch möglich bestimmte Zutaten mit Essig zuzubereiten Sujime, in Soja-Sauce (Zuke) zu marinieren oder leicht zu sautieren. Manche der Zutaten werden in einer dekorativen Weise geschnitten oder mit der Seite des Messers bearbeitet. Manche Sushi-Arten werden auch mit einer Sauce verfeinert, mit Salz besprenkelt oder mit Zutaten wie Ingwer oder Lauch oder Schalotten verziert.

Gunkan-Maki zubereiten

Beim Gunkan Maki wird das Sushi mit unterschiedlichen Toppings wie Seeigel oder Fisch-Roggen verziert. Der Reis wird in einer Box geformt und dann etwas kleiner als gewöhnlich geschnitten. Dann wird das Sushi auf ein Schneidebrett platziert , mit Wasabi betupft und mit geröstetem Seegras (Nori) gerollt. Am Schluss werden die Toppings auf dem Reis geschichtet.

Temaki selber machen

Temaki ist eine Sushi-Art, in der mit der Hand eine Kugel geformt wird und unterschiedliche Zutaten mit dem Nori eingewickelt werden. Temaki bedeutet „von Hand gerollt“ und benötigt keine Bambusmatte (Makisu), um aufgerollt zu werden und ist kleiner als andere Sushi-Arten. Das Nori-Blatt, das für Temaki verwendet wird, sollte nur halb oder viertel so groß wie ein für Maki verwendetes normales Nori-Blatt sein. Es ist eine sehr populäre Sushi-Variante, weil sie sehr einfach zu Hause und ohne Hilfsmittel gemacht werden kann. Diese Sushi-Variante ist so leicht herstellen, dass sogar Kinder mitmachen können. Bereiten Sie einfach den Reis und die Füllungen vor, dann kann sich jeder am Tisch seine eigene Variante zusammenstellen.

Nori-Maki richtig zubereiten

Maki-Sushi wird gemacht, indem das Nori-Blatt auf einer Bambusmatte (Makisu) ausgebreitet wird, die mit Reis bestrichen wird. Dann werden weitere Zutaten, wie Gurkenstücke, Avocado oder der Fisch auf dem Reis drapiert und das Blatt dann in der Bambusmatte gerollt. Dabei könnt Ihr entscheiden, wie dünn und dick die Sushi Rolle ist. Die dünnste heißt hoso-maki, dann chu-maki und die dickste Variante heißt futo-maki.

Wie wird Sushi gegessen?

In Japan wird Nigiri Sushi normalerweise einfach mit der Hand gegessen. Eine Tradition, die noch aus den Street-Food-Zeiten herrührt. Es gibt also keine festen Regeln, wie Sushi gegessen werden soll. Solange Du nicht den Reis nicht in zu viel Sojasauce dippst (oder eher ertränkst – das ist definitiv ein Fehler), kannst Du natürlich auch Stäbchen verwenden.

So – ich hoffe, Ihr habt jetzt etwas Appetit auf Sushi bekommen. Ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam auf Sushi-Entdeckungsreise gehen.

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Eure Emi

Emi Fukuda